Attraktion Schloss Liselund
Kleines Lustschloss im Romantik-Park
Übersicht
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf Møn im Überblick – von den Kreidefelsen über das größte Ganggrab Dänemarks bis zum mittelalterlichen Stadttor. Mit Preisen, Gratis-Tipps und Tourenvorschlägen.
Attraktion Kleines Lustschloss im Romantik-Park
Attraktion Erlebniszentrum an den Kreidefelsen
Attraktion Weißer Leuchtturm an Møns Südostspitze
Attraktion Mittelalterliches Stadttor in Stege
Attraktion Dänemarks größtes Ganggrab
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Møn ist klein, aber dicht an Geschichte – und die fünf Ziele in diesem Überblick reichen von der Jungsteinzeit bis ins romantische 18. Jahrhundert. Sie liegen verstreut zwischen der Steilküste im Osten, der Inselhauptstadt Stege und dem stillen Westen. Die berühmten Kreidefelsen, Wälder und Strände bündelt der Hub Natur und Küste, die mittelalterlichen Freskenkirchen der Kirchen-Hub – hier geht es um die klassischen Bauten und Bodendenkmäler dazwischen.
Am Fuß der Kreidefelsen steht das GeoCenter Møns Klint, das wettersichere Erlebniszentrum zur 70 Millionen Jahre alten Geologie der Klint. Es ist der natürliche Ausgangspunkt für den Abstieg an die Steilküste und damit der Brückenpunkt zu Møns Klint selbst, die im Natur-Hub liegt.
Wenige Kilometer nördlich, am Rand des Klint-Walds, liegt Schloss Liselund – ein reetgedecktes Lustschloss von 1792 in einem romantischen Landschaftspark. Im Westen der Insel öffnet sich mit Kong Asgers Høj das größte begehbare Ganggrab Dänemarks, in dessen rund 5.200 Jahre alte Grabkammer man hineinkriechen kann.
An der Südostspitze markiert der Møn Fyr von 1845 die Küste – ein ruhiger Fotostopp, dessen Turm allerdings nicht besteigbar ist. Und mitten in Stege steht die Mølleporten, eines von nur zwei erhaltenen mittelalterlichen Stadttoren Dänemarks.
Am unkompliziertesten sind die frei zugänglichen Ziele: Kong Asgers Høj kostet keinen Eintritt (0 DKK), Parkplatz und Feldweg inklusive – für die dunkle Kammer brauchst du nur eine Taschenlampe. Auch das Küstengelände am Møn Fyr ist von außen frei, hier fällt lediglich eine Parkgebühr an.
Zwei Ziele sind teils gratis, teils kostenpflichtig: Bei Schloss Liselund ist der Park ganzjährig frei, das Schlossinnere nur per (derzeit pausierter) Führung. Bei der Mølleporten ist der Tordurchgang jederzeit kostenlos, das Innere nur über das Møns-Museum-Ticket (Erwachsene 65 DKK, unter 18 frei). Klar kostenpflichtig ist allein das GeoCenter Møns Klint (Erwachsene 155 DKK, Kinder 3–11 Jahre 100 DKK, online je 10 DKK günstiger), Saison von Ostern bis Ende Oktober. Den Parkplatz am GeoCenter (45 DKK) zahlst du übrigens auch dann, wenn du nur zur Treppe an die Klint möchtest.
Für einen Nordost-Tag bietet sich das GeoCenter samt Abstieg an Møns Klint an, ergänzt um den Park von Liselund und als kurzen Küstenstopp den Møn Fyr. Wer es ruhiger mag, fährt in den steinzeitlichen Westen: Kong Asgers Høj lässt sich zu einer kleinen Megalith-Rundtour ausbauen, denn in der Nähe liegen weitere frei zugängliche Großsteingräber. Ein Stadt-Halbtag schließlich beginnt an der Mølleporten in Stege mit Stadtwall, Kirche und Museum.
Vollständig gratis sind das Ganggrab Kong Asgers Høj (0 DKK, auch Parkplatz und Feldweg sind frei) und der Møn Fyr, dessen Küstengelände von außen frei zugänglich ist (der Turm selbst ist nicht besteigbar). Beim Schloss Liselund ist der Landschaftspark ganzjährig kostenlos, das Schlossinnere nur per Führung. Bei der Mølleporten in Stege ist der Tordurchgang jederzeit frei, das Innere nur über das Møns-Museum-Ticket. Kostenpflichtig ist allein das GeoCenter Møns Klint. Wichtig am Møn Fyr und am GeoCenter sind die separaten Parkgebühren. Bezahlt wird in dänischen Kronen (DKK).
Das GeoCenter Møns Klint ist die naheliegendste Wahl, weil es direkt am Fuß der Kreidefelsen liegt und sich ideal mit dem freien Abstieg an die Steilküste verbinden lässt. Der Zugang zu Klint, Strand und Treppe ist ganzjährig kostenlos (0 DKK); das wettersichere, familientaugliche GeoCenter kostet für Erwachsene 155 DKK. Mehr zu den Felsen selbst steht im Steckbrief zu Møns Klint und im Hub Natur und Küste.
Dieser Hub bündelt fünf klassische Attraktionen abseits von Natur und Kirchen – das GeoCenter Møns Klint, Schloss Liselund, das Ganggrab Kong Asgers Høj, den Møn Fyr und die Mølleporten in Stege. Die Kreidefelsen, Wälder und Strände findest du im Hub Natur und Küste, die berühmten Freskenkirchen im Kirchen-Hub.
Der Parkplatz am GeoCenter Møns Klint kostet 45 DKK (Kennzeichenerfassung über ParkPay) – auch wer nur zur Treppe hinunter zur Steilküste geht, zahlt diese Gebühr. Die Parkflächen rund um den Møn Fyr gehören zum Gut Klintholm Gods und sind ebenfalls kostenpflichtig, abgerechnet nach Stunden- bzw. Tagestarif über dasselbe ParkPay-System. Plane die Parkkosten also getrennt vom Eintritt ein.
Der romantische Landschaftspark ist ganzjährig frei zugänglich. Das Lustschloss selbst lässt sich nur im Rahmen einer kostenpflichtigen Führung des Nationalmuseums besichtigen – und diese Führungen sind pausiert. Stand Juni 2026 weist die offizielle Seite keine neuen Termine oder Preise aus. Prüfe vor der Anreise natmus.dk bzw. das Ticketportal.